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Welche typischen Messfehler untergraben Inkrementalitätstests?
| Messfehler | Ursache | Experimentelles Scheitern | Korrekturprotokoll |
|---|---|---|---|
| Zu geringe Stichprobengröße | Unterschätzung der natürlichen Umsatzvarianz | Zu breite Konfidenzintervalle machen Tests unbrauchbar | Power-Berechnungen vor Teststart nach Lewis und Rao (2015) durchführen |
| Vorher-Nachher-Vergleiche | Zeitweises nationales Abschalten ohne Kontrollgruppe | Saisoneffekte werden fälschlich als Werbewirkung gedeutet | Stets zeitgleiche Kontrollgruppen oder Geo-Zwillinge nutzen |
| Missachtung von Übertragungseffekten | Werbung strahlt aus Test- in Kontrollregionen ab | Verletzt die SUTVA-Annahme für unverzerrte Kausalschätzungen | Geografische Pufferzonen um Testgebiete definieren |
| Zu kurze Beobachtungsfenster | Messung endet unmittelbar mit Kampagnenschluss | Verzögerte Kaufentscheidungen und Ad-Stock werden übersehen | Nachlaufperioden zur Erfassung verzögerter Wirkungen etablieren |
| Pauschale Inkrementalitätsannahmen | Gleiche Quoten für Brand Search und Prospecting | Überfinanzierung von Brand Search bei Vernachlässigung von Neukunden | Inkrementalität für jeden Kanal separat ermitteln |
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Referenz & Evidenz
Quelle: Tabelle aus diesem Essay. Quellen und Einordnung stehen im Beitrag.
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