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Tabelle Tabelle 4 Go-to-Market & Pricing

Diagnostischer Audit-Leitfaden und Prüfkriterien

PrüfbereichVorbildliche Praxis (2 Punkte)Akzeptable Praxis (1 Punkt)Kritisches Defizit (0 Punkte)
1. Anzahl der KernpaketeExakt drei Kernpakete (Good-Better-Best) plus optionale Add-onsVier Pakete mit klar abgegrenzten ZielgruppenFünf oder mehr Pakete; unübersichtliche Tariflandschaft
2. KundenverteilungGesunde Selbstselektion: 20-35% Good, 45-60% Better, 15-25% BestMehr als 75% der Kunden ballen sich in einem einzigen PaketÜber 90% verharren im Basistarif; höhere Stufen verkaufen sich nicht
3. Trennschärfe (Fences)Enterprise-Compliance und Governance strikt isoliert; keine LecksGelegentliche Lecks durch strikte Rabattregeln kompensiertKernfunktionen für Großkonzerne im günstigen Basistarif frei verfügbar
4. Identitäts- und SSO-PolitikBasis-SSO im Mittelpaket; SCIM und Audit-Logs exklusiv in EnterpriseSSO in Enterprise, aber Rabatte für sicherheitsbewusste KMUStarre SSO-Mauer mit 5-fachem Preissprung rein für Anmeldung
5. Kopplung an WertmetrikJedes Paket enthält skalierende Nutzungsmetrik für Wachstum im TarifReine Flatrates je Paket; Wachstum erfordert manuellen PaketsprungFalsche Metrik, die Kunden aktiv dazu bringt, Softwarenutzung zu bremsen
6. ReferenzpreiswirkungSpitzenpaket verankert hohen Wert; mittleres Paket klar hervorgehobenOptische Hierarchie vorhanden, aber Mittelpaket nicht fokussiertAlle Pakete visuell gleichwertig; keine kognitive Führung
7. BasisfunktionsprüfungJedes Paket bietet vollwertigen Workflow ohne künstliche BlockadenUnbequeme Hürden vorhanden, erzeugen gelegentlich Support-FrustElementare Alltagsfunktionen (z.B. Datenexport) als Geisel eingesperrt
8. Grandfathering-RegelnVertraglich fixierte Auslaufklauseln mit maximal 12 Monaten FristManuelle jährliche Einzelfallprüfung historischer KundenUnbegrenzte, ewige Bestandsgarantien lähmen Abrechnung und Erlös
9. Rabatt-GovernanceFeste Rabattmatrix strikt an Paketstufen und Vertragslaufzeit gekoppeltVertriebsleiter kann Rabatte genehmigen; Dokumentation lückenhaftVertriebsmitarbeiter rabattieren Pakete eigenmächtig zum Quartalsende
10. Downgrade-RateDowngrade-Volumen liegt unter 1,5% des gesamten Bestands-ARRDowngrades werden erfasst, Ursachenanalyse erfolgt unregelmäßigHohe Downgrade-Zahlen signalisieren poröse, fehlerhafte Tarifgrenzen

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Referenz & Evidenz

Quelle: Tabelle aus diesem Essay. Quellen und Einordnung stehen im Beitrag.