← Alle Abbildungen

Tabelle Tabelle 2 Go-to-Market & Pricing

Welche typischen Denkfehler verzerren Preiselastizitätsmodelle?

DenkfehlerUrsacheOperative FehlsteuerungKorrekturprotokoll
Umsatzwachstum statt Deckungsbeitrag optimierenAusblenden der variablen BereitstellungskostenRabattaktionen erzeugen Umsatzplus bei zeitgleichem GewinnkollapsNotwendige Mengenschwelle ($\% \Delta Q = d / (DB\% - d)$) vor jeder Rabattfreigabe berechnen
Punktelastizitäten auf große Preissprünge übertragenAnnahme linearer Reaktionen über weite PreisspannenÜbersehen psychologischer Schwellenpreise, an denen Nachfrage abreißtDiskrete Preisanpassungen stets über Bogenelastizitäten berechnen
Selbstselektion in Kundendaten ignorierenMessung der Elastizität nur bei wechselwilligen RabattkundenÜberschätzung der allgemeinen Preissensitivität; Vernachlässigung loyaler KundenTransaktionshistorien nach Kundengröße, Branche und Vertragsdauer trennen
Symmetrie zwischen Erhöhungen und Senkungen unterstellenVerlustaversion bewirkt stärkere Abwehr bei PreiserhöhungenRücknahme erfolgloser Rabatte stellt ursprüngliche Absatzmengen nicht wieder herPreisanhebungen und Nachlässe als asymmetrische Verhaltensfunktionen modellieren
Konjunkturelle Einflüsse mit Preiselastizität verwechselnVermischung von Marktwachstum mit eigener PreissetzungsmachtNachfrageschübe durch externe Marktzyklen werden der Preispolitik zugeschriebenMakroökonomische Indizes und Wettbewerberpreise in Regressionsmodellen kontrollieren

Bei breiten Tabellen horizontal wischen oder scrollen.

Zitieren Einbetten

Referenz & Evidenz

Quelle: Tabelle aus diesem Essay. Quellen und Einordnung stehen im Beitrag.